Herzlich Wilkommen bei Eifel-Zwergzebu

>> genügsam, robust, vollblütig <<

Charaktervolle Rinder, die jeden Halter       begeistern!


Steckbrief Zwergzebu

  • Rasse: Zwergzebu (Bos taurus indicus)
  • Größe: Kreuzbeinhöhe von 80 cm bis 120 cm (je nach Zuchtlinie)
  • Gewicht: Bullen max. 400 kg, Kühe um  250 kg (je nach Zuchtlinie)
  • Alter: Langlebig, bis zu 25 Jahre
  • Rassetypus: Kleinrahmig, stark ausgeprägte Wamme (Hautfalte am Hals), auffallender Buckel im Widerristbereich, waagerecht abstehende Ohren, Hornstellung symmetrisch sichelförmig nach oben
  • Nahrung: Gras, Heu, Gehölze
  • Einsatz: Fleischgewinnung, Haustier, Landschaftspflege


echte original Zwergzebu-Herdbuchzucht

Zwergzebus aus der Eifel

Die Zucht von Zwergzebus wurde mir praktisch in die Wiege gelegt. Geboren und aufgewachsen auf einem landwirtschaftichen Milchviehbetrieb in Schleswig-Holstein, hatten mich Rinder schon immer fasziniert. Beruflich hat es mich jedoch in die Eifel verschlagen und das Thema Landwirtschaft rückte ersteinmal in den Hintergrund. Mit viel Know How in Sachen Rinderzucht entpuppte sich der aufkommende Wunsch Rinder zu halten, als reale Passion. Die Rasse der Zwergzebus begeisterte mich von Anfang an. Der Charakter, die überschaubare Größe, die unterschiedlichen Farbschläge, die anspruchslose Haltung und nicht zuletzt das hervorragende Fleisch, lassen die Zwergzebus zu einer der ganz besonderen Rinderassen zählen. Zudem rundet das ästhetische Erscheinungsbild die angesprochenen Vorzüge vollkommen ab.

 

Ursprünglich stammt das Zwergzebu aus Sri Lanka, dem früheren Ceylon, und aus dem südlichen Kaukasus. Das Zwergzebu ist eines der kleinsten Rinderrassen weltweit. Ende der 70er Jahre wurden sie in Baden-Württemberg auch außerhalb von Zoos privat gehalten. Im Jahre 1992 ist in Baden-Württemberg das erste Herdbuch (Zuchtstammbuch) für Zwergzebus in Deutschland eingerichtet worden. Das Zwergzebu gehört zur Familie der Buckelrinder (Zebu = Buckel).

 

Heute werden Zwergzebus vermehrt in der Landschaftspflege, z.B. bei stark verbuschten Flächen, in Steilhängen bis hin in Feuchtgebieten eingesetzt. Außerdem pflegen Zwergzebus grundsätzlich die Weiden, da die Verletzung der Grasnarbe durch Trittschäden auf ein Minimum begrenzt wird. Dabei sind sie bei der Futtersuche nicht wählerisch (sogar Ampfer, Disteln, Brennnesseln und Dornen werden gefressen). Der Flächenbedarf beträgt etwa 0,3 ha pro Mutterkuh. Zwergzebus eignen sich auch gut zur Nachbeweidung auf Pferdekoppeln.

 

Die Haltung des Zwergzebu ist einfach. Die Unterbringung kann ganzjährig mittels Offenstall erfolgen. Wichtig ist, dass drei Seiten des Stalls geschlossen sind. Die Tiere sind robust und benötigen keine zusätzliche tierärztliche Versorgung, selbst die Klauen der Tiere brauchen nicht durch Menschenhand gekürzt werden.

Das Zwergzebu ist in seinem Wesen im Vergleich zu anderen Rinderrassen einmalig. Grund hierfür ist die fehlende Überzüchtung, so ist der Urinstinkt der Wildrinder weitesgehend erhalten geblieben. Dies zeigt sich besonders in dem stark ausgeprägten Herdenverband. Auch passt hier die Aussage "Du dumme Kuh" nicht, die Tiere sind ausgesprochen intelligent.

 

Das Fleisch ist von besonderer Qualität und gilt in der Gourmet-Küche als Delikatesse. Es besticht durch seine feine Struktur und ein leichtes Wildaroma. Nicht zuletzt überzeugt es durch einen hohen Muskelanteil und geringem Cholesterin. Daher gilt das Fleisch der Zwergzebus als etwas ganz Besonderes! Das Fleisch des Buckels der Zebus ist reines sehr fettarmes Muskelfleisch und gilt als eine der teuersten Fleisch-Spezialitäten weltweit.

 

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